20 Jahre Alö und Mager & Wedemeyer

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v.l.n.r. Hans-Gerd Voß, Geschäftsführer Mager & Wedemeyer und Gerd Meyer
In diesem Jahr feiern der Case-IH/ Steyr Großhändler Mager & Wedemeyer in Oyten bei Bremen und Alö die 20-jährige Partnerschaft im Vertrieb von Frontladern der Marken Quicke und später Trima. Zu Tarmstedter Messe wird das Ereignis gefeiert, aber auch sonst gibt es einige Aktionen als Dankeschön für die Kunden. Alö Deutschland ist verantwortlich für den Alö Vertrieb in der Schweiz, Österreich und Deutschland.

1992 übernahm der Case IH Großhändler Mager & Wedemeyer in Oyten bei Bremen als Regionalimporteur und im Herbst 1992 den Exklusiv-Vertrieb von Alö Frontladern in ganz Niedersachsen. Eine Erfolgsgeschichte begann, so die beiden Unternehmen.

Von Händler zum Regionalimporteur
Erste Gespräche während der Agritechnica 1991, zahlreiche Verhandlungen und schließlich eine Reise ins Alö Werk nach Brännland/ Schweden machten den Wechsel perfekt: Mager & Wedemeyer verkaufte anstelle der Baas-Frontlader ab sofort Alö Quicke Lader. Nicht nur im Hausgebiet, sondern in ganz Niedersachsen. „Es war eine völlig neue Situation“, wie Geschäftsführer Hans-Gerd Voß berichtete. „Wir konnten erstmals andere Händler, zu denen wir bei Traktoren im Wettbewerb standen, mit Frontladern und Werkzeugen beliefern. Dadurch stieg der Umsatz, und ein neues Geschäftsfeld öffnete sich“.

Qualität, Exklusivität und Familienanschluss
Mehrere Faktoren gaben den Ausschlag für die Mager & Wedemeyer Geschäftsleitung: - Die Qualität der Alö Quicke Frontlader war sehr hochwertig. Dadurch konnte ein gutes Image für diese Produkte aufgebaut werden, und die Nachfrage stieg. - Die Familie Åström, damals noch Inhaber von Alö, unterstützte die Vertriebspartner nach besten Kräften. Wünsche der Kunden und Anforderungen des Marktes an die Frontlader wurden schnell umgesetzt.

Als exklusiver Regionalimporteur konnte Mager & Wedemeyer zusätzlichen Umsatz zum ursprünglichen Geschäft generieren. Das wirkte sich positiv auf die Firmenentwicklung aus. Der erfolgreiche Start mit den neuen Frontladern aus Schweden zog Nachahmer an. Einige andere Case-IH Großhändler wurden ebenfalls exklusive Alö Quicke Regionalimporteure. Damit baute Alö in Deutschland ein flächendeckendes Vertriebs- und Servicenetz auf.

Vom Klinklader zum vollhydraulischen Frontlader
Vor 20 Jahren wurden in Niedersachsen noch sehr viele einfache Frontlader mit elektromagnetischer Ausklinkung verkauft. Alö hatte diese Klinklader aber nicht mehr im Programm. Aufgrund der starken Nachfrage in Deutschland in den ersten Jahren bauten die schwedischen Konstrukteure einen Frontlader mit einem Hydraulikzylinder für die Werkzeugbetätigung. Der konnte preislich etwa auf dem Niveau der Klinklader angeboten werden, hatte aber den gleichen Bedienkomfort wie die vollhydraulischen Lader. Nur ein Punkt, wie schnell Alö auf die Wünsche seiner Importeure reagierte.

Die Entwicklung in den letzten 20 Jahren verlief für Alö atemberaubend schnell, so das Unternehmen selbst. Alö übernahm in Frankreich einen Frontladerhersteller und hatte damit nicht nur ein komplettes Vertriebsnetz, sondern auch ein Werk, in dem bis heute die Frontladerkonsolen gebaut werden. Im Jahr 2001 wurde der schwedische Wettbewerber Trima übernommen, der bis dahin in Deutschland unter Baas-Trima am Markt auftrat. Dazu kam Veto in Dänemark. Dort wurden bis vor kurzem Frontladergeräte gebaut. Inzwischen hat Alö im Jahr 2004 das Werk in Schweden ausgebaut, neue Baureihen für die Marken Quicke und Trima entwickelt und bereits einmal überarbeitet. In Tennessee, USA, wurde der Frontladeranbieter Bush Hog übernommen und damit ein besserer Zugang den Markt in Nordamerika geschaffen. Schließlich wurde in China ein Werk für Frontladerwerkzeuge gebaut und die Produktion aus Dänemark dorthin verlegt. Damit ist Alö global aufgestellt und hat die Märkte in Nord- und Südamerika, Europa und Asien fest im Visier. Aus dem Familienunternehmen von Karl Ragnar Åström ist ein internationaler Konzern geworden, der von dem britischen Investor 3i übernommen, ausgebaut und vor kurzem an den schwedischen Investor Altor verkauft wurde. Das Unternehmen Alö mit einer Produktionskapazität von fast 40 000 Frontladern soll weiter ausgebaut werden. Dabei unterstützen auch die neuen Laderbaureihen für die 50 bis 100 PS-Traktorenklasse sowie die Kompakttraktoren. Dieses Marktsegment hat Alö bisher gar nicht bearbeitet.

Während das Wachstum von Alö schon recht zügig ablief, ist Mager & Wedemeyer gemäß der hanseatischen Tradition stetig und solide gewachsen. In den letzten 20 Jahren kam JCB, Kverneland, Trioliet, Fliegl und Mengele ins Sortiment. Allerdings ist M&W seit Oktober 2004 kein Exklusiver Regionalimporteur mehr, sondern ein überregionaler exklusiver Alö-Händler für die Traktormarken Case-IH und Steyr. Seit 2005 werden neben den Ladern der Baureihe Quicke-Dimension auch die TrimaPlus Frontlader verkauft. Etwa 3 800 Frontlader hat Mager & Wedemeyer in den letzten 20 Jahren verkauft. Während früher ein Drittel aller neuen Traktoren mit Frontlader ausgerüstet wurde, sind es heute noch 25 Prozent. Der Trend geht zu immer größeren Traktoren und Frontladern, so das Unternehmen. So konnten bereits in diesem Jahr vier Schlepper mit dem Großfrontlader Quicke Q 88 an Biogasanlagenbetreiber verkauft werden. Mit seinem Produktangebot hatte der Case IH Großhändler, der mit 50 Basishändlern zusammenarbeitet, ein interessantes Maschinenprogramm für seine Kunden und zugleich die ganze Bandbreite für die Landwirtschaft abgedeckt. Auch in der Fläche konnte M&W, wie sie oft genannt werden, wachsen. Nach der Grenzöffnung wurden Teile Sachsen-Anhalts erschlossen, und im Rahmen des Strukturwandels des Landmaschinenhandels kamen Teile in Südniedersachsen und Weser-Ems dazu.

Gleichzeitig hat sich ein Wandel vom Großhändler zum „Händler vor Ort“ vollzogen. Die Kunden in der Landwirtschaft werden immer weniger, sind immer besser ausgebildet und bewirtschaften größere Betriebe. Die Technik in den Traktoren und Landmaschinen wird anspruchsvoller in der Beratung und im Service. Entsprechend hat Mager & Wedemeyer die Vertriebs- und Servicestruktur umgebaut. In den letzten Jahren wurden fünf Filialen eröffnet in Hammah (Stade), Klötze (Altmark), Leinde (Wolfenbüttel) Nortmoor (Leer) und Neustadt-Scharrel (Hannover). 20 Gebietsverkaufsleiter stehen für die Kundenberatung zur Verfügung, davon vier für JCB, mehrere Spezialisten für Fütterungs- und Grünlandtechnik, einer für Silierwagen und einer für die automatischen Lenksysteme. Mit dieser Struktur können die 50 Partnerhändler besser und schneller unterstützt werden. Mager & Wedemeyer beschäftigt 160 Mitarbeiter. Die Zahl hat sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt.

Die Alö Deutschland-Vertriebs GmbH existiert seit 2004. In dieser Zeit wurde hier in Deutschland der Vertrieb von den exklusiven Regionalimporteurer für die Marke Quicke umgestellt auf den Vertrieb mit Alö Gebietsverkaufsleitern, die überwiegend aus dem Baas-Trima Vertriebsnetz kamen. Gleichzeitig wurden die Marken Quicke und Trima zusammengeführt. Der Nettoumsatz ist von 7,2 Millionen Euro in 2004 auf 30,4 Millionen Euro in 2011 gestiegen. Die verkauften Lader stiegen von 2 000 auf über 5 000 und die Frontladerwerkzeuge von 3 500 auf 8 500 Stück an. Diese Zahlen belegen, dass Alö in Deutschland den richtigen Weg eingeschlagen und seine Marktposition ordentlich ausgebaut hat.

Jubiläumsaktionen
Damit auch die Kunden vom 20-jährigen Geschäftsjubiläum profitieren können, führen Alö und Mager & Wedemeyer ab Herbst mehrere gemeinsame Aktionen durch.






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